Rücklaufraten bei Umfragen – eine Metaanalyse

Die Autoren Frederik Anseel , Filip Lievens, Eveline Schollaert, Beata Choragwicka haben in einer Metastudie mit dem Titel „Response Rates in Organizational Science, 1995–2008: A Meta-analytic Review and Guidelines for Survey Researchers“ in rund 2000 Umfragen zwischen 1995 und 2008 analysiert, welche Faktoren resp. Techniken die Rücklaufraten gesteigert und wie sich die Rücklaufquoten generell entwickelt haben.

Die Studie ist vollumfänglich zu finden unter http://link.springer.com/article/10.1007/s10869-010-9157-6#/page-1

Resümee:

  • Die durchschnittliche Rücklaufquote in den analysierten Studien beträgt 52% (Standardabweichung 24%).
  • Die Rücklaufraten haben von 1995 und 2008 leicht abgenommen (pro Jahr 0.6%). Den Effekt haben moderne Techniken zur Steigerung des Rücklaufs kompensiert.
  • Folgende Techniken zur Steigerung des Rücklaufs wurden insgesamt gefunden. Versenden von Vorinformationen vor Umfragestart (wir nennen dies bei onlineumfragen.com auch „Rahmenmail“; diese kommt oft vom CEO oder der Studienleitung an die Teilnehmenden und weist auf eine Mail hin, die von uns versendet wird, und den Link zur Umfrage enthält), Personalisierung (persönliche Adressierung der Teilnehmenden, Anrede, Vorname, Name, ggf. Einzelheiten wie Monteur, Supportnummer, etc.), Relevanz des Themas betonen (sog. Salienz/Aufmerksamkeit erhöhen), Verwenden von anonymen Identifikationsnummern, universitäres oder anderweitig seriöses Sponsoring, persönliche Verteilung der Fragebogen. Finanzielle Anreize sind laut Studie kein effektives Mittel um den Rücklauf zu erhöhen.

Die Autoren geben folgende Hilfestellung für Umfrageveranstalter, um die Rücklaufraten zu steigern:

30-10-2015 12-53-05

 

onlineumfragen.com unterstützt sämtliche in der Studie genannten Techniken zur Steigerung des Rücklaufs.

 

Als weitere Techniken empfehlen wir:

  • Reminder-Versand
  • Ideele Incentivierung durch Feedback (z.B. Zurverfügungstellen von Auswertungen, Findings, etc.)
  • Kontaktangabe für Rückfragen, vollständige Signatur mit E-Mail und Telefon, klare Verantwortliche Person für die Umfrage
  • und das wichtigste vor allem bei Kundenumfragen und Mitarbeiterumfragen:
  • Auf Umfragen sollen spürbare Massnahmen oder Verbesserungen folgen, die die Teilnehmenden erfahren sollen. Bleibt meine Teilnahme eine Einwegkommunikation, sinkt meine Motivation, z.B. nächstes Jahr wieder teilzunehmen.

Unsere kleine Broschüre zum Thema „Einladungsmail“ enthält zudem weitere interessante Tipps:

https://www.onlineumfragen.com/pic/downloads/onlineumfragen_quickstart_Einladungsmail.pdf

Für eine Beratung und/oder konkrete Unterstützung in Ihrem Umfrageprojekt kontaktieren Sie unsere Umfragespezialisten unter info@onlineumfragen.com oder +41 44 500 5054. Wir sind immer gerne für Sie da (MO-FR 9-12 und 14-17 Uhr).

 

 

Abmelden-Link in Einladungsmail/Erinnerungsmail einfügen

Neu haben Sie in der Einladungs- und/oder Erinnerungsmail mit dem Code
%ABMELDEN%
die Möglichkeit, Ihren Probanden folgende Optionen anzubieten: „Keine weiteren Mails zu dieser Umfrage“ oder „Keine weiteren Mails von diesem Umfrageveranstalter“.
Klicken Sie in Ihrem Admin-Bereich unter dem Menüpunkt „Teilnehmer“ auf den Hyperlink „Einladungs-Mail für Teilnehmer verfassen“. Um zu definieren, welche Option der Code anzeigen soll, klicken Sie auf „Spezialfunktionen für die Personalisierung des Mailings“ und scrollen Sie ganz nach unten.  Setzen Sie den Hacken bei „Keine weiteren Mails zu dieser Umfrage“ oder „Keine weiteren Mails von diesem Umfrageveranstalter“ und klicken Sie auf den Button „Einstellungen speichern“. In Ihrer Einladungs- und/oder Erinnerungsmail können Sie nun an einer beliebigen Stelle den Code
%ABMELDEN%
direkt in den Text einsetzen, wie das folgende Beispiel zeigt:
Der Code generiert automatisch den von Ihnen ausgesuchten Link. Im Beispiel unten den Link „Keine weiteren Mails zu dieser Umfrage“:
Wenn ein Proband diesen Hyperlink anklickt, erscheint folgende Meldung:
In unserer Datenbank werden diese „abgemeldeten“ Adressen markiert. Das heisst, wenn Sie anschliessend in Ihrem Admin-Bereich unter „Teilnehmer“ auf den Hyperlink „Teilnehmerstatus & Erinnerung“ klicken, werden Ihnen all diejenigen Emailadressen von Probanden, welche keine Email mehr erhalten möchten, mit dem Vermerk „Gesperrt“ angezeigt. Diese Emailadressen werden beim Erinnerungsversand automatisch nicht mehr erinnert.
Bitte beachten Sie, dass Einladungsmails für weitere, neue Umfragen trotzdem wieder an diese Adressen versendet werden können. Das System sperrt die jeweilige Emailadresse nur für die ausgewählte Umfrage (bei beiden Optionen).  Wenn Sie den Link „Keine weiteren Mails von diesem Umfrageveranstalter“ in Ihre Einladungsmails einbauen, stellen Sie bei Ihren zukünftigen Umfragen sicher,  dass Sie die gesperrten Emailadressen nicht  mehr verwendet werden. Das System sperrt Adressen niemals generell (für unbestimmte Zeit) und die Verantwortung, Teilnehmer, die keine „Post“ mehr wünschen, von weiteren, zukünftigen Umfragen allenfalls zu „verschonen“, liegt bei Ihnen.
Um eine gesammelte Übersicht über die gesperrten Emailadressen einer Umfrage zu erhalten, können Sie den Hyperlink „Adressen dieser Umfrage“ unter dem Menüpunkt „Teilnehmer“ > „ 2. Schritt“ > „Export“ anwählen.
Scrollen Sie ganz nach unten um die gesperrten Email-Adressen (Teilnehmer selbst erbeten keine weiteren Mails) anzusehen. Sie können diese Adressen zum Beispiel in Ihr CRM oder Ihr Unternehmensadressbuch (Kundendatenbank, etc.) übertragen.